Lelm
| Lelm Stadt Königslutter am Elm
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| Koordinaten | 52° 13′ N, 10° 51′ O
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| Eingemeindet nach | Königslutter am Elm | |||||
| Postleitzahl | 38154 | |||||
| Vorwahl | 05353 | |||||
Lage von Lelm in Niedersachsen | ||||||
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Geografie
Geografische Lage
Lelm liegt am Rande des Höhenzuges Elm und an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg. Der frühere Haltepunkt Lelm (Kr Helmstedt) ist nicht mehr in Betrieb, die Züge fahren ohne Halt durch.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 983. Sehenswert ist heute vor allem die tausendjährige, ursprünglich romanische, später mehrfach modernisierte Kirche sowie das Dünnhauptarchiv mit Mementos des frühesten braunschweigischen Archäologen Johann Christian Dünnhaupt (1716–1786). Von 1763 bis 1786 in Lelm als Pfarrer tätig, entdeckte er im Elm das Grabhügelfeld Ole Hai, in dem er Braunschweigs erste Urnenfunde machte und ein Buch darüber veröffentlichte. Auch eine Straße ist nach ihm benannt. Die von ihm ausgegrabenen Urnen befinden sich heute größtenteils in der Abteilung Ur- und Frühgeschichte des Braunschweigischen Landesmuseums in Wolfenbüttel.
Eingemeindung
Am 1. März 1974 wurde Lelm in die Stadt Königslutter am Elm eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Politik
Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 12. September 2021 wie folgt dar:<ref>https://votemanager.kdo.de/20210912/03154013/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_2492</ref>
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Bürgermeister
Seit 2021 ist Klaus-Dieter Helsdörfer (SPD) Ortsbürgermeister.<ref>Dirk Fochler: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Klaus-Dieter Helsdörfer ist neuer Ortsbürgermeister in Lelm}}}} In: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Braunschweiger Zeitung}} {{#invoke:DateTime|format|2021-12-07|T._Monat JJJJ}} ehemals im <templatestyles src="Vorlage:IconExternal/styles.css" /> (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven){{#invoke:TemplatePar|check
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→ siehe auch: Liste der Bürgermeister:innen von Lelm
Wappen
Das Wappen von Lelm zeigt einen rot-gold-blauen Regenbogen über einen grünen Dreiberg, der den Elm versinnbildlicht. Der Regenbogen ist ein Zeichen der alten Ritter von Lelm, die im 12. bis 15. Jahrhundert über ansehnlichen Besitz verfügten. Die Ritter benutzten einen schräggestellten Regenbogen als ihr Siegel.
Am 20. Januar 1971 genehmigte der braunschweigische Verwaltungspräsident das vom Gemeinderat beschlossene Wappen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Mit St. Maria befindet sich eine evangelisch-lutherische Kirche im Ort.
Sport
Im Ort gibt es den Turn- und Sportverein Lelm von 1919 mit rund 640 Mitgliedern.
Wirtschaft und Infrastruktur
Öffentliche Einrichtungen
Der Ort verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr.
Literatur
- Johann Christian Dünnhaupt: Beiträge zur Deutschen Niedersächsischen Geschichte und deren Altertümern, Helmstedt, 1778 (Online)
- H. Geffers: Chronik des Dorfes Lelm. 1971.
- Eberhard Keil (Vorw.): 1000 Jahre Lelm 983-1983 - Das Jubiläumsfest. 1983.
Weblinks
- Lelm auf braunschweig-touren.de
Einzelnachweise
<references />
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