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Begrüßungsstele der DDR

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt

Die Begrüßungsstele der DDR ist eine Plastik, aber auch ein historisches Denkmal mit politischer Bedeutung. Sie befindet sich auf dem Mittelstreifen der Autobahn A2 in der Nähe des ehemaligen Grenzübergangs Helmstedt–Marienborn.

Beschreibung

Die Doppelstele ist etwa 8 m hoch und hat ein Gewicht von rund 1,8 t.<ref name="YouTube17022025">{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=1,8 Tonnen Geschichte – die Begrüßungsstele Marienborn in Bewegung}}}} Beschreibung Shortvideo{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel=Beschreibung Shortvideo}} In: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=YouTube}} Die Autobahn GmbH des Bundes, {{#invoke:DateTime|format|2025-02-17|T._Monat JJJJ}}; ehemals im <templatestyles src="Vorlage:IconExternal/styles.css" />Original (nicht mehr online verfügbar);.@1@2[[Vorlage:Toter Link/{{#invoke:URLutil|getHost|1=https://www.youtube.com/shorts/gh2dRszBF4U}}]] (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven){{#invoke:TemplatePar|check

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Der Entwurf der Stelen stammt von dem Plastiker, Grafiker und Maler Lutz Brandt. Er war Meisterschüler des Kunstprofessors Walter Womacka, Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, und wurde von der SED-Führung unmittelbar mit der Vergabe der Projektierung betraut. Für die Umsetzung des Auftrags wurde die parteieigene Werbeagentur „Dewag“ verpflichtet. Lutz Brandt siedelte 1984 in den Westen über.<ref name="BZ19022025">{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=DDR-Stele auf A2 bei Helmstedt demontiert – das sind die Gründe}}}} In: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Braunschweiger Zeitung / Helmstedter Nachrichten}} {{#invoke:DateTime|format|2025-02-19|T._Monat JJJJ}}; ehemals im <templatestyles src="Vorlage:IconExternal/styles.css" />Original (nicht mehr online verfügbar);.@1@2[[Vorlage:Toter Link/{{#invoke:URLutil|getHost|1=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article241407740/Warum-ein-junger-Iraker-ein-Geschaeft-in-Helmstedt-eroeffnet.html}}]] (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven){{#invoke:TemplatePar|check

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Die Doppelstele wie auch das Staatswappen bestanden aus Duroplast – demselben Kunstharz-Material, aus dem die Karosserie des bekanntesten DDR-Fahrzeugs, des Trabant, gefertigt wurde. Baugleiche Stelen sind noch an weiteren ehemaligen Grenzübergängen erhalten, etwa in Dreilinden oder Bergen (Dumme)/Salzwedel.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HESO-16032025" />

Geschichte

Die Stele, auch bekannt als Doppelstele mit dem Staatswappen der DDR, wurde 1977 errichtet und markierte bis zur Wiedervereinigung 1989 das Hoheitsgebiet der DDR in direkter Nähe des Grenzübergangs Helmstedt/Marienborn. Das originale Hoheitszeichen der demontierten Stele ist seit 2020 Teil der Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und kann dort besichtigt werden.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HESO-16032025" />

In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 2025 wurde die markante Stele mit zwei Kränen und einem sie umgreifenden „Stahlkorsett“ planmäßig aus dem Mittelstreifen der A 2 gehoben. Für diese Arbeiten wurde die Lastspur der A 2 in Richtung Hannover am 12. Februar 2025 ab 21:00 Uhr gesperrt. Die Stele soll denkmalgerecht eingelagert, begutachtet, umfangreich saniert und anschließend wieder an alter Stelle aufgestellt werden. Der planmäßige Rückbau der Stele im Rahmen von Bauarbeiten an der Bundesautobahn erfolgte durch die Autobahn GmbH. Die Gesellschaft hatte in Rücksprache mit dem Landesverwaltungsamt im Vorfeld das Büro „BAKU – Bauen mit Kunststoff“ mit der Erstellung eines Rückbau- und Restaurierungskonzeptes beauftragt. Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie erteilte die Genehmigung.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HESO-16032025" /><ref name="YouTube17022025" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 13′ 8″ N, 11° 3′ 34″ O

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